Jury
Edward R. Pressman_Jurypräsident
Edward R. Pressman wurde 1943 in New York geboren. Er schloss an der Stanford University in Philosophie ab und studierte danach an der London School of Economics. Mit über 70 verschiedenen Kinofilmen machte er sich einen Namen als international renommierter Produzent. Er verhalf vielen Nachwuchstalenten zum Erfolg und produzierte Filme wie Brian De Palmas "Sisters", Terrence Malicks Debütfilm Badlands, sowie Oliver Stones Debüt "The Hand" und dessen mit einem Academy Award ausgezeichneten "Wall Street" und "Talk Radio". Zu seinen internationalen Produktionen zählt auch Wolfgang Petersens "Das Boot". Zurzeit ist der von Pressman produzierte "Thank You For Smoking", Jason Reitmans Debüt, im Kino zu sehen.
Jessica Schwarz
Jessica Schwarz wurde 1977 in Michelstadt geboren. Sie begann ihre Fernsehkarriere als Moderatorin beim Musiksender VIVA. Ihr Debüt als Darstellerin gab sie im Jahr 2000 in "München – Geheimnisse einer Stadt" von Michael Althen und Dominik Graf. Mit Dominik Graf drehte sie drei weitere Filme, u.a. "Die Freunde der Freunde", für den sie 2003 den Adolf-Grimme-Preis erhielt, und "Kalter Frühling". Es folgten die Kinofilme "Nichts Bereuen", "Verschwende Deine Jugend" sowie "Die Wilden Hühner". Im letzten Jahr gewann sie den Bayerischen Filmpreis für ihre Rolle in Hendrik Hölzemanns Kammerflimmern. Zurzeit ist sie im Kino in Tom Tykwers Patrick-Süskind-Verfilmung Das Parfum zu sehen.
Oliver Hirschbiegel
Oliver Hirschbiegel wurde 1957 in Hamburg geboren. Er studierte Malerei und Grafik an der Hochschule für Bildende Künste Hamburg. 1986 startete er seine Karriere als Regisseur und machte 2001 mit "Das Experiment" im Kino Furore. Hirschbiegels "Der Untergang" über die letzten Tage des Dritten Reichs wurde zu einem der erfolgreichsten deutschen Filme des Jahres 2005 und wurde für den Academy Award nominiert, wie auch mit dem BBC4 World Cinema Award ausgezeichnet. Mit "The Visiting",einem Remake von Don Siegels Science-Fiction-Klassiker "The Invasion of the Body Snatchers", lieferte er kürzlich sein Regiedebüt in Hollywood. In den Hauptrollen sind Nicole Kidman und Daniel Craig zu sehen.
Michael Steiner
Michael Steiner stammt aus einer ostanatolischen Zigeunerfamilie. Mit elf Jahren war er der bekannteste Apfeldieb der Innerschweiz und kam in ein Zwangslager für frühkriminelle Delinquenten, wo er während dreier Jahre den Gotthardtunnel reinigen musste. Dort drehte er mit einer Überwachungskamera seinen ersten Kurzfilm über holländische Campingtouristen ("Smullhappiens & Gauder", 1983). Nach gelungener Flucht und internationaler krimineller Karriere kehrte Steiner zurück in die Schweiz, arbeitete fleissig und tugendhaft und realisierte innert weniger Jahre viele Filme, zuletzt die Kinospielfilme "Grounding – Die letzten Tage der Swissair" und "Mein Name ist Eugen". Nur das Lügen hat er bis heute nicht verlernt.
This Brunner
This Brunner wurde 1945 in Zürich geboren. Seine Karriere begann er als Werbeberater. Später wechselte Brunner in die Filmbranche, die er in den unterschiedlichsten Funktionen mitprägte: als Filmkritiker, Programmverantwortlicher, Verleiher, Produzentund künstlerischer Berater nationaler und internationaler Filmfestivals. Seit über 30 Jahren ist Brunner Direktor der Arthouse Commercio Movie AG, die sieben Kinos in der Stadt Zürich bespielt. Er hat sich neben seinem Renommee als Filmfachmann einen Namen als Leiter der Douglas Sirk Foundation und als Kunstsammler und Förderer von Künstlern aus der ganzen Welt gemacht. Er ist zudem verantwortlich für den Tribute to the Movies für die Art Basel und Art Miami.
Ueli Steiger
Der international tätige Kameramann Ueli Steiger wurde 1954 in Zürich geboren. Er studierte Anglistik und Kunstgeschichte an der Universität Zürich und wechselte im Anschluss an die London Film School. Nach freischaffender Tätigkeit als Kameraassistent und Dokumentarfilmer in der Schweiz drehte er 1981 mit Regisseur Michael Hoffman seinen ersten Spielfilm in England ("Privileged"). Mit der Kameraführung in Hoffmans" Promised Land" (1986) fasste er auch in den USA Fuss. Anschliessend siedelte Steiger nach Los Angeles über und machte sich als Kameramann von Filmen wie "The Hot Spot", "Singles", "Bowfinger", "Godzilla", "Austin Powers", "The Spy Who Shagged Me" und "The Day After Tomorrow" in Hollywood einen Namen.
















